Krankenversicherung

Krankenversicherung – Pflicht, aber wichtig


Krankenversicherung:
das Wichtigste ohne Blabla

In der Schweiz musst Du eine Krankenkasse haben. Ob Du Lust hast oder nicht.

  • Die Grundversicherung ist obligatorisch.
  • Franchise und Selbstbehalt bestimmen, was Du selber zahlst.
  • Zusatzversicherungen sind freiwillig.

Wenn Du diese drei Punkte verstehst, bist Du schon weiter als viele andere.

Obligatorisch: die Grundversicherung

Die obligatorische Krankenkasse deckt die medizinische Grundversorgung. Sie ist für alle da und bildet die Basis.

Kurz: Ohne Grundversicherung geht es nicht.

Franchise: was ist das?

Die Franchise ist der Betrag, den Du pro Jahr zuerst selber zahlst, bevor die Krankenkasse mitzahlt.

Tiefe Franchise = höhere Prämie, aber weniger Risiko im Krankheitsfall. Hohe Franchise = tiefere Prämie, aber mehr Eigenkosten, wenn etwas passiert.

Selbstbehalt: was ist das?

Wenn die Franchise aufgebraucht ist, zahlst Du nicht einfach nichts mehr. Dann kommt der Selbstbehalt.

Das bedeutet: Von weiteren Rechnungen zahlst Du noch einen Teil selber. Einfach gesagt: Franchise zuerst, Selbstbehalt danach.

Freiwillig: Zusatzversicherungen

Zur Grundversicherung kannst Du freiwillig Zusatzversicherungen abschliessen. Diese können je nach Produkt mehr Komfort oder zusätzliche Leistungen bringen. Nett – aber nicht Pflicht.

Krankentaggeldversicherung des Arbeitgebers

Die Krankentaggeldversicherung des Arbeitgebers ist meistens freiwillig, aber sehr häufig. Sie sorgt dafür, dass Du bei längerer Krankheit weiterhin einen Teil deines Lohnes erhältst. Ohne diese Versicherung gilt nur die beschränkte gesetzliche Lohnfortzahlung des Arbeitgebers.

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