AHV
AHV – die Basis im Alter
AHV: die Pflichtbasis der Altersvorsorge
Die AHV ist die 1. Säule der Schweizer Vorsorge. Ihre Grundidee ist einfach:
- Sie soll den Existenzbedarf im Alter sichern.
- Sie ist eine Pflichtversicherung für die breite Bevölkerung.
- Sie ist die Basis – nicht das Luxusmodell für den Ruhestand.
Kurz: Die AHV soll helfen, dass im Alter nicht einfach alles wegbrechen kann.
So wird die AHV finanziert
Die AHV wird vor allem durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert. Vom Lohn gehen also nicht nur Abzüge weg – sie finanzieren ganz konkret die 1. Säule mit.
Zusätzlich fliesst auch Geld aus Steuermitteln in die AHV, insbesondere über den Bund und über Anteile der Mehrwertsteuer.
Wichtig: Mit dem gleichen Lohnbeitrag werden nicht nur die AHV, sondern auch die Invalidenversicherung (IV) und die EO mitfinanziert – also Leistungen rund um Militärdienst, Mutterschaft und Vaterschaft.
Vollrente ist nicht gleich Maximalrente
Diese zwei Begriffe werden oft verwechselt. Eine Vollrente bedeutet: Es fehlen keine Beitragsjahre.
Eine Maximalrente bedeutet dagegen: Du erhältst den höchstmöglichen Rentenbetrag. Dafür reichen lückenlose Beitragsjahre allein nicht – auch das durchschnittliche Einkommen spielt eine Rolle.
Wichtig zu wissen
- Beitragslücken tun weh:
Fehlende Jahre können die spätere Rente kürzen. Deshalb regelmässig den IK-Auszug anfordern - Auch ohne Job nicht automatisch gratis:
Nichterwerbstätige müssen oft trotzdem AHV-Beiträge zahlen
Wenn Du Dich nur einmal kurz mit der AHV beschäftigen willst, dann merke Dir vor allem das: Beitragsjahre zählen – und Lücken sind unnötig teuer.